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Deutscher CIVIS Fernsehpreis 2008Bereich Information![]()
"Schule der Toleranz" - Kinderdemokratie in Tenever
Dokumentation Autoren: Rainer Kahrs, Marianne Strauch Redaktion: Britta-Susann Lübke (RB) RB Radio Bremen, Deutschland Sendedatum: 15.04.2007, 13:15 Uhr, 28'32'' Die Autoren Rainer Kahrs. Journalist und Autor. Seit 1991 journalistisch tätig, zunächst als Rechercheur für das ARD-Fernsehmagazin "Monitor". Ab 1993 Hörfunkfeatures für den Westdeutschen Rundfunk (WDR), das DeutschlandRadio und Radio Bremen (RB). Seit 1997 Fernsehreporter für das RB-Regionalmagazins "buten und binnen" sowie für die ARD-Fernsehmagazine "Panorama" (NDR), "Monitor" (WDR) und die "ARD-Tagesthemen" tätig. Seit 2003 Reportagen und Dokumentationen aus dem In- und Ausland. Marianne Strauch. Autorin und Reporterin. Ausbildung zur Sparkassenkauffrau. Studium der Sozialpädagogik. Tätigkeit als Leiterin von Kulturprojekten mit Kindern und Jugendlichen. 1996-1999 Leitung einer Videowerkstatt in einem Bremer Kulturzentrum und tätig als Tanzlehrerin. 1999 Journalistische Fortbildung an der Universität Oldenburg. Seit 2000 Autorin für Fernsehfeatures und freie Reporterin für das Regionalmagazin "buten und binnen" von Radio Bremen. Inhalt Eine normale staatliche Grundschule. Fast alle Kinder stammen aus Ausländerfamilien - mitten in Tenever, Bremens sozialem Brennpunkt. Die Kinder kommen freiwillig, noch bevor der Unterricht beginnt. Es ist ihre Schule und sie gestalten ihre Klassenräume selbst. Toleranz ist oberstes Prinzip. Im Kinderrat besprechen die Schüler, was sie stört: an der Schule und am Verhalten der anderen. Die Eltern werden aktiv in die Arbeit der Schule integriert. Die Mütter können an Deutschkursen der Schule teilnehmen. Am Ende der Grundschule kann jedes Kind lesen und schreiben. Jurybegründung Die Dokumentation von Marianne Strauch und Rainer Kahrs zeigt, wo Integration im schulischen Bereich ansetzten muss und was staatliche Institutionen leisten können. Engagement lohnt sich. Auch in den sogenannten Problemvierteln, die andere längst aufgegeben haben. Der Bildungsanspruch der Kinder und Jugendlichen mit Zuwanderungs-geschichte wird deutlich. Der Film gibt ein positives Beispiel für gelebte Integration. Eine herausragende Darstellung. |


