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Zweites Deutsches Fernsehen (ZDF)

Logo ZDF; Rechte: ZDF
Das Zweite Deutsche Fernsehen ist der nationale Fernsehsender aller 16 Bundesländer mit einem bundesweit einheitlichem Programm. Das aus Gebühren und Werbung mischfinanzierte ZDF ging am 1. April 1963 als Programmalternative zur föderal organisierten ARD auf Sendung. Das Sendezentrum in Mainz, dazu das Hauptstadtstudio Berlin, 16 Inlands- und 19 Auslandsstudios bilden die organisatorische Infrastruktur des ZDF, in deren Rahmen rund 3.600 feste Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tätig sind. Die Programme des ZDF sind den publizistischen, ethisch-moralischen und gesellschaftlichen Standards und rechtlichen Vorgaben der Sachlichkeit, Objektivität, Ausgewogenheit, Unabhängigkeit und Fairness verpflichtet. In der Mischung des ZDF-Hauptprogramms zu rund der Hälfte aus Information, zu rund einem Drittel aus Fiktion und zu je rund sieben Prozent aus Show-Unterhaltung, Sport und Kinderprogramm kommt zudem die Vielfalt in der Programmstruktur zum Ausdruck. Die kommunikationspolitische Verbindung des Regionalen, Nationalen und Internationalen wird auch über die Beteiligungen am deutschsprachigen Kulturkanal 3sat und am europäischen Kulturkanal ARTE realisiert.
Das ZDF hat sich als modernes Programmunternehmen frühzeitig auf die neuesten technischen Entwicklungen eingestellt: Seit August 1993 ist der Sender über Satellit empfangbar, seit Juli 1996 unter www.zdf.de im Internet präsent. Der ARD/ZDF-Kinderkanal KI.KA und der Ereignis- und Dokumentationskanal PHOENIX sind seit 1997 auf Sendung. Mit dem ZDFtheaterkanal, dem ZDFinfokanal und dem ZDFneo macht das ZDF den Zuschauern zusätzlich ein digitales Programmangebot. Die ausgewogene Mischung aus Information, Kultur, Unterhaltung und Beratung steht ebenso im Dienst des Gemeinwohls wie das soziale und kulturelle Engagement des ZDF.

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